Der Schornsteinfeger: Ihr Sicherheits-, Umwelt- und Energieexperte

Timo Gerke ihr Partner bei allen Fragen

zum Brandschutz und zur Energieersparnis

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Infostand am 03.09.2016

Am Sonnabend den 03.09.2016  von 09.00 – 12.00 Uhr

gibt Schornsteinfeger und Energieberater Timo Gerke

Tipps zum Energiesparen und Auskünfte zur KfW Förderung.

Timo Gerke steht mit Seinem Infomobil

 

vor dem Elektrofachgeschäft Thobaben in der Hollernstr.


Infostand am 07.11.2015

Am Sonnabend den 07.11.2015  von 09.00 – 12.00 Uhr

gibt Schornsteinfeger und Energieberater Timo Gerke

Auskünfte über die Rauchwarnmelderpflicht in Niedersachsen.

Timo Gerke steht mit Seinem Infomobil

 vor der Volksbank in Steinkirchen.


Infostand am 25.10.2015

Am Sonnabend den 25.10.2015  von 09.00 – 12.00 Uhr

gibt Schornsteinfeger und Energieberater Timo Gerke

Auskünfte über die Rauchwarnmelderpflicht in Niedersachsen.

Timo Gerke steht mit Seinem Infomobil

 

vor dem Elektrofachgeschäft Thobaben in der Hollernstr.


Timo Gerke seit über 12 Jahren im ALTEN

 

Schornsteinfeger und Energieexperte Timo Gerke ist seit über 12 Jahren in der Samtgemeinde Lühe tätig

 

Wir alle können Energie einsparen, denn die Energie, die wir gar nicht erst verbrauchen, müssen wir auch nicht bezahlen

 

Ihr Schornsteinfeger Timo Gerke ist Ihr unabhängiger und kompetenter Ansprechpartner und berät Sie umfassend zu allen energetischen Fragen rund um Ihr Zuhause und Ihre Feuerstätten.

Von der Baubegleitung, als Sachverständiger für KfW Anträge, über die energetische Gebäudesanierung bis hin zur Beratung beim Einbau von Feuerungsanlagen. Damit Sie in Ihrem Zuhause von einem optimalen Wohnklima profitieren, gleichzeitig Ihre Energiekosten senken und den Wert Ihrer Immobilie steigern.

Darüber hinaus zeigt Timo Gerke Ihnen, wie Sie sparsam mit Energie umgehen ohne auf Wohnkomfort zu verzichten und wie Sie vom Einsatz erneuerbarer Energien profitieren - zum Schutz der Umwelt und Ihres Geldbeutels.

Übrigens:
Wussten Sie schon, dass Ihr Schornsteinfeger Timo Gerke gleichzeitig auch Energieberater im Handwerk und Experte für die energetische Gebäudemodernisierung ist? Dies garantiert Ihnen eine unabhängige und kompetente Beratung in allen energetischen Fragen rund um Ihr Zuhause.

 

In vielen Häusern wird deutlich mehr Energie verbraucht als nötig. Ein hoher Anteil fällt dabei auf die Heizung und die Brauchwassererwärmung. Mit gezielter Modernisierung können Sie hier leicht Geld sparen und einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Ihr Schornsteinfeger Timo Gerke zeigt Ihnen vorhandene Schwachstellen und Energieeinsparpotentiale Ihrer Gebäude- und Anlagentechnik durch Begutachtung und gründliche Analyse auf und empfiehlt Ihnen sinnvolle energetische Sanierungsmaßnahmen. 

In einem schriftlichen Energiekonzept stellt er die zu erwartenden Investitionskosten den finanziellen Einsparungen gegenüber und berät Sie zu Förderprogrammen und zinsgünstigen Darlehen.

 

Klassiker mit Zukunft

Kamin- oder Kachelöfen stehen in einer langen Tradition und sind seit Jahrzehnten ein Synonym für behagliche und knisternde Wärme, ein angenehmes Raumklima und eine hohe Wohnqualität.

Feuer spendet Licht und Geborgenheit, fasziniert die Menschen und weckt tief verwurzelte Sehnsüchte aus den Zeiten unserer Urahnen, die sich am Feuer wärmten.

Als Zusatzheizung hilft der Kamin- oder Kachelofen Energiekosten zu sparen und gleichzeitig bei sachgemäßem Betrieb die Umwelt zu schützen. Bei der Auswahl spielt neben der Optik, auch die Wärmekapazität und die Qualität eine entscheidende Rolle, denn ein Kamin- oder Kachelofen kann mehr als nur eine gemütliche Atmosphäre in Ihren Räumen schaffen.

Gerne informiert Ihr Schornsteinfeger Timo Gerke Sie auch über Tätigkeiten des Schornsteinfegerhandwerks im öffentlichen Auftrag.

 

Rauchmelderpflicht auch in Niedersachsen

Täglich sterben in Deutschland zwei Menschen an den Folgen eines Brandes – oft in den eigenen vier Wänden. Die meisten werden nachts im Schlaf überrascht und sterben an den Folgen einer Rauchvergiftung, denn der durch einen Brand verursachte Rauch ist schneller und lautloser als das Feuer. Bereits eine Lungenfüllung Brandrauch kann tödlich sein oder zu irreparablen Langzeitschäden führen.

Ein Brand wird – entgegen der landläufigen Meinung – nicht immer durch Fahrlässigkeit verursacht. Oftmals sind technische Defekte an elektrischen Geräten die Ursache. Auch bei Brandstiftung oder Bränden in Nachbarswohnungen ist Ihr Leben in Gefahr. Oftmals bleiben Ihnen bei einem Brand höchstens vier Minuten Zeit zur Flucht - eine Rauchvergiftung kann bereits nach zwei Minuten tödlich sein.

Ein Rauchmelder ist der beste Lebensretter bei Bränden in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus. Durch den lauten Alarm bei Brandgefahr gibt er Ihnen und Ihrer Familie den nötigen Vorsprung um sich in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu alarmieren. Ein Rauchmelder bietet Ihnen kostengünstigen und zuverlässigen Schutz bei Bränden.

Den Ernstfall kann man nicht proben.

Auf die Funktion und Wirksamkeit Ihrer Sicherheitseinrichtungen zum vorbeugenden Brandschutz müssen Sie sich verlassen können. Ein funktionierender Rauchmelder nützt nur dann, wenn er richtig montiert und gewartet wird.

Sprechen Sie Ihren Schornsteinfeger Timo Gerke an.

Er berät Sie gerne zum Einsatz von geprüften Rauchmeldern, installiert diese fachgerecht in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus und wartet und testet diese regelmäßig bereits vorhandene Systeme auf ihre Funktionalität.


Rauchmelderpflicht in Niedersachsen



Rauchmelderpflicht in Niedersachsen seit 01.11.2012

In Niedersachsen verabschiedete der Landtag im März 2012 die neue Niedersächsische Bauordnung. Damit wird als 10. Bundesland auch in Niedersachsen die Rauchmelderpflicht für private Wohnungen eingeführt. Für Neubauwohnungen gilt mit in Kraft treten der Bauordnung das Gesetz ab 01.11.2012. Bereits errichtete oder genehmigte Wohnungen müssen mit einer Übergangsfrist bis zum 31. Dezember 2015 mit Rauchmeldern ausgestattet werden.

Die Regelung gilt für Schlaf- und Kinderzimmer sowie für Flure, die als Rettungswege dienen. Der Eigentümer der Wohnung wird zum Einbau der Rauchmelder verpflichtet, die Mieter hingegen müssen die Geräte funktionsfähig halten.

Kurzfristig kein Wegfall der Sichtprüfung bei jährlicher Inspektion von Rauchwarnmeldern

Wohnungsgesellschaften und Hauseigentümer müssen auch in Zukunft ihre Rauchwarnmelder mindestens einmal im Jahr überprüfen lassen. Die Inspektion und Wartung von Rauchwarnmeldern ist in der aktuellen Anwendungsnorm DIN 14676 Stand August 2006 festgelegt.

Diese Norm wird derzeit überarbeitet. Bis zur Veröffentlichung der novellierten DIN 14676 gelten weiterhin uneingeschränkt die Anforderungen der DIN 14676:2006-08, die eine Wartung mit einer Sichtprüfung festlegt.

Die bundesweite Kampagne „Rauchmelder retten Leben“ weist darauf hin, dass auch nach Novellierung der Norm weiterhin eine Sichtprüfung durchzuführen ist, bis neutrale Kriterien vorliegen, die technische Anforderungen an Geräte und Prozesse definieren und eine Überprüfung dieser Kriterien ermöglicht.

Christian Rudolph, Vorsitzender des Forum Brandrauchprävention, kommentiert die aktuelle Situation: „Kurzfristig ist eine Inspektion von Rauchwarnmeldern und deren Umgebung ohne Sichtprüfung nach den anerkannten Regeln der Technik nicht abzusehen.“




Facherrichter für Rauchwarnmelder

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Am 17.05.2011 habe ich die Fachprüfung für die Projektierung, Installation und Instandhaltung für Rauchwarnmelder gemäß DIN 14676 absolviert.

In Niedersachsen gilt die gesetzliche Rauchwarnmelderpflicht seit dem 01.11.2012.

600 Brandtote jährlich sind zu viel.

Rauchwarnmelder können auch Ihr Leben und das Ihrer Kinder und Familie retten.

 

Ich berate Sie gerne.

Bitte sprechen Sie mich an.


Neues Schornsteinfeger-Handwerksgesetz

Seit dem 1. Januar 2013 änderte sich das Schornsteinfeger-Handwerksgesetz. Seit diesem Zeitpunkt besteht für alle Hauseigentümer die Möglichkeit, einen Schornsteinfeger ihrer Wahl zu beauftragen. Nach Ablauf der seit 2008 laufenden Übergangsfrist sollten Hauseigentümer in den nächsten Wochen die Weichen dafür stellen, wer sich um ihre Feuerungsanlage kümmern soll.

Der Hintergrund
Den Stein, der Auslöser für diese Veränderung war, hat die Europäische Union ins Rollen gebracht. Ein EU-Vertragsverletzungsverfahren gegen die Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2003 zwang die Bundesregierung zum Handeln und zur Aufhebung des sogenannten Monopols der bundesdeutschen Schornsteinfeger. Während sich bislang der jeweilige Bezirksschornsteinfeger um das ordnungsgemäße Funktionieren der Feuerungsanlage selbstständig kümmerte, soll nun Konkurrenz das Geschäft beleben.

Was ändert sich?
„Für die Hauseigentümer hat dies zur Konsequenz, dass sie sich künftig selbst darum kümmern müssen, dass ihre Heizungsanlage regelmäßig gekehrt und überprüft wird.“, informiert Stephan Langer, Vorstand Presse- und Öffentlichkeit im Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks.

Für die durch die Schornsteinfeger wahrzunehmenden hoheitlichen Tätigkeiten bleibt jedoch der bisherige Bezirksschornsteinfeger zuständig. Er ist auch weiterhin Ansprechpartner des Hauseigentümers.

Zu den hoheitlichen Tätigkeiten zählen die Feuerstättenschau als Sicherheitsüberprüfung der gesamten Feuerungsanlagen, also aller Feuerstätten und Schornsteine.

„Hoheitlich dem Bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger übertragen bleibt auch die Überprüfung der Betriebs- und Brandsicherheit, die Bauabnahmen neuer Feuerstätten und Schornsteine, die Durchführung von behördlich angeordneten Ersatzvornahmen, wenn der Eigentümer seinen Verpflichtungen nicht nachgekommen ist und die Erstellung des sogenannten Feuerstättenbescheids.“, so Langer.

Alle weiteren Schornsteinfegertätigkeiten sind dagegen nicht hoheitlich und können seit dem 1. Januar 2013 an jeden qualifizierten Schornsteinfegerbetrieb vergeben werden.

Bis Ende 2012 musste der zuständige Bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger jedem Hauseigentümer einen Feuerstättenbescheid ausstellen. Dieser bescheinigt, welche Art Feuerungsanlage sich in dem angegebenen Haus befindet und welche Aufgaben dort zu erledigen sind.

Der Feuerstättenbescheid wird auf Grundlage der Feuerstättenschau, die zweimal in sieben Jahren durchzuführen ist, erlassen. Die Ausstellung und ständige Kontrolle der im Feuerstättenbescheid festgelegten Fristen führt zu einem zusätzlichen bürokratischen Aufwand für den Schornsteinfeger.

Der Hauseigentümer muss anhand spezieller Formblätter seinem zuständigen Bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger nachweisen, dass die geforderten Arbeiten durchgeführt wurden. „Die Verantwortung und damit das verbundene Risiko für die ordnungsgemäße und fristgerechte Ausführung liegt nun beim Eigentümer.“, erläutert Langer. Gehen die Formulare nicht fristgerecht ein, muss der Bezirksschornsteinfeger die nicht erledigten Arbeiten der Behörde weitermelden.
„Wer seinen bisherigen Schornsteinfeger weiterhin beauftragt,umgeht das aufwendige Formblattsystem“, weist Langer auf eine Möglichkeit der Verfahrenserleichterung hin.

Nicht nur die Formalitäten nehmen zu, wenn ein neuer Schornsteinfeger beauftragt wird. Immobilieneigentümer müssen auch mit steigenden Kosten rechnen.

Die Erfahrungen mit dem gewachsenen Verwaltungsaufwand haben gezeigt, dass die in der Vergangenheit festgelegten Gebühren und die Kosten für den Bescheid den Aufwand bei weitem nicht decken. Dies hängt damit zusammen, dass die Feuerstättenschau nicht wie in der Vergangenheit zwangsläufig mit anderen Tätigkeiten zusammen ausgeführt wird. Die sich daraus ergebenden Synergie-Effekte entfallen.

Ob für die nicht hoheitlichen Tätigkeiten, wie Schornsteinkehrung, Abgaswegeüberprüfung und Immissionsschutzmessung die Kosten steigen werden, bleibt abzuwarten. Einheitlich festgelegte Gebühren gibt es auf alle Fälle dafür nicht mehr. Die Preise sind frei und orientieren sich an der Kostenstruktur des einzelnen Schornsteinfegerbetriebes, der den Auftrag erhält.


Messemobil mieten

Letzter  Auftritt des Messemobils auf dem Steinkirchener Weihnachtsmarkt

 

Am 09.12.2012 präsentieren wir uns letzlmalig im Jahre 2012 auf dem Steinkirchener Weihnachtsmarkt.

Neben Infos und kostenlosen Getränken werden hochwertige Rauchmelder verlost.

 

Auch Sie haben die Möglichkeit uns und unser Messemobil zu mieten.

Infostände sind individuell änderbar. Energieberatung, Umweltschutz, Brandschutz und vieles mehr. 

 

Rufen Sie uns an und buchen Sie einen Termin für das Messemobil zu Ihrer Veranstaltung.

 

 


Melanie hat Ihr Glück gefunden

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Melanie Peters hat ihr Glück gefunden

  

An diesem Wochenende treffen sich Schornsteinfegerinnen aus ganz Deutschland in Hamburg. Für die Staderin Peters ist es ein Traumjob.

 

Melanie Peters wollte Tischlerin werden, bekam aber nur Absagen, weil sie eine Frau ist. Jetzt hat sie ihren Traumjob gefunden
Hamburg. Der mittlere Knopf ihrer Jacke ist immer offen. So kann Melanie Peters schneller in die Innentasche greifen und ihren Handspiegel herausholen. Doch die 26-Jährige ist nicht so eitel, wie die Sache mit dem offenen Knopf suggeriert. Denn den Spiegel braucht sie nicht, um den Lippenstift nachzuziehen, sondern um sich verrußte Schornsteine von innen anzusehen, bevor sie diese fegt.

Melanie Peters' Beruf ist nichts Besonderes. Nach Schätzungen der Hamburger Innung gibt es deutschlandweit mehr als 15 000 Schornsteinfeger. In Hamburg sind es rund 200. Dennoch ist Peters eine Exotin, denn der Frauenanteil in der Branche liegt nur bei rund einem Prozent. "Wir freuen uns sehr über die Kolleginnen", sagt Peter Mothes, stellvertretender Obermeister der Schornsteinfeger-Innung Hamburg. "Und es könnten ruhig ein paar mehr sein." Das Problem liege aber nicht an mangelnder Bereitschaft bei den Ausbildungsbetrieben. "Es gibt einfach zu wenig Bewerberinnen", so Mothes.

Melanie Peters war immer klar, dass ein Schreibtischjob nichts für sie ist. Als sie ein Teenager war, starb ihr Vater.

 

Im Frauenhaushalt mit Mutter und zwei Schwestern war es seitdem an ihr, wenn ein Wasserhahn tropfte oder ein Regal aufgebaut werden musste. "Mach beruflich bloß etwas Handwerkliches", habe ihre Mutter ihr damals gesagt. Brav - aber natürlich vor allem, weil es ihr auch Spaß machte - befolgte das Mädchen aus dem Alten Land den Rat. Sie wollte Tischlerin werden. Bei rund zehn Betrieben stellte sie sich vor - und erhielt nur Absagen. Mal hieß es, die Arbeit sei für sie aufgrund ihrer Statur zu schwer, mal war die Erklärung, es gebe ja keine sanitären Anlagen für Frauen. "Dabei gibt es in vielen Präsentationsräumen auch Toiletten für Kundinnen", sagt Peters, und dabei ist ihr noch heute die Empörung anzuhören. "Ich hatte das Gefühl, das waren Ausreden. In Wirklichkeit haperte es daran, dass ich eine Frau war."

Die damals 18-Jährige war frustriert. Eines Tages fuhr sie zufällig an der Schornsteinfeger-Innung in Stade vorbei. "Das wäre etwas für mich", dachte sich Peters. Einige Telefonate, ein Praktikum und einen Einstellungstest später hatte sie eine Lehrstelle. Anfang dieses Jahres hat sie ihren Meister gemacht.

Einen eigenen Kehrbezirk kann sich die Staderin gut vorstellen - aber erst später. "Jetzt will ich vor allem Berufserfahrung sammeln", sagt sie.

Erfahrungen sammelt Peters derzeit auch im Organisieren. Gestern begann das 15. Treffen der Schornsteinfegerinnen - diesmal in Hamburg. Rund 25 Frauen haben sich angemeldet. Der Veranstaltungsort wurde bereits im vergangenen Jahr ganz demokratisch per Abstimmung entschieden. Mit einem klaren Ergebnis: "Die wollten alle unbedingt mal nach Hamburg", sagt Peters. "Und da ich in der Nähe wohne, habe ich gleich mal die Vorbereitung aufgebrummt bekommen."

Die Fegerinnen treffen sich auf St. Pauli und wollen sich vor allem ein schönes Wochenende machen. Für heute Abend etwa ist eine Führung über den Kiez geplant. "Alle in voller Montur." Es gibt also etwas zu gucken. Und viele werden wieder meinen, dass ihnen das personifizierte Glück begegnet.

Wie ist das eigentlich, wenn ständig wildfremde Menschen einen anfassen, umarmen und einem über die Schulter spucken wollen? "Ich hatte das vorher nicht so bedacht", sagt Peters. "Das ist am Anfang schon ungewohnt, aber mittlerweile find ich so was sehr schön." Schließlich sei der Menschenkontakt auch ein Grund, warum sie sich für den Beruf entschieden habe.

 

Erst einmal wollte jemand einen Knopf von ihrer Kutte als Glücksbringen haben. Sie gab einen von einer alten Jacke. Die Frau brachte den Knopf ihrem Partner mit ins Krankenhaus, der dort wegen Lungenkrebs operiert wurde. Heute ist er wieder zu Hause, und der Glücksbringer hängt an einer Regalstrebe im Esszimmer. Aus der Frau und Peters sind gute Bekannte geworden. Oft gibt es nach dem Fegen bei der Kundin nun noch einen Kaffee und die Dorf-Neuigkeiten.

Seit wann Schornsteinfeger als Glücksbringer gelten, ist nicht belegt. Der Grund liegt aber wohl darin, dass ihre Arbeit viele Feuer verhinderte - und Feuer waren früher die größte Gefahr für Stadtbewohner.

Probleme hatte Peters bisher wegen ihres Geschlechts kaum im Beruf - ganz im Gegenteil. "Die meisten Kunden freuen sich, wenn ich das erste Mal vorbeikomme", sagt sie. "Für die ist das ja etwas Neues und Spannendes." Oft gebe es Hausherren, die - ganz alte Schule - ihr etwas abnehmen wollen. Schließlich ist Peters mit einer Größe von etwas mehr als 160 Zentimetern und ihren 50 Kilo Gewicht eher zierlich. "Aber das ist sogar ein Vorteil."

Bei manchen alten Kaminen müsste der Feger schließlich wirklich noch hineinkrabbeln, und auch die Dachluken sind oft schmal - mancher Kollege scheitert da schon mal an seinem Wohlstandsbauch. "Ich passe dafür in jede Ecke", sagt Peters. Und so mancher Kunde freut sich sicherlich auch, wenn eine hübsche Frau ins Haus kommt.

Peters selbst macht sich um ihr Aussehen wenig Gedanken. An ihren schmalen Händen ist kein sauberer Zentimeter zu finden - alles voller Ruß. Auch über ihr Gesicht sind schwarze Striemen verteilt. Früher war das noch schlimmer. "Inzwischen habe ich mir abgewöhnt, mir zu oft ins Gesicht zu fassen", sagt Peters. "Aber manchmal wehen mir Spinnweben ins Gesicht, und die muss ich ja wegwischen." Andere Farben als Schwarz zieren Melanie Peters' Haut nicht. "Ich besitze gar kein Make-up", sagt sie. "Ich steh eben nicht so auf Mädchenkram."


Zusatzleistungen für meine Kunden

- Feuerstättenreinigung von Kamin- und Kachelöfen incl. Reparaturen

- Planung und Beratung bei der Gebäudesanierung oder für neu zu

  errichtende Schornsteine und Feuerstätten

- Beratung zur Optimierung von Heizungsanlagen, Heizungscheck, hydraulischer Abgleich

- Ausstellung von Energieausweisen

- Ausführliche Energieberatung mit Verbesserungsvorschlägen und 

  Wirtschaftlichkeitsberechnung (Thermografieaufnahmen)

- Ausstellung von Förderanträgen für KfW-Mittel

- Einbau und Wartung von hochwertigen geprüften Rauchmeldern

  10 Jahre Garantie auf Gerät und Batterie, Installation ohne Bohrung möglich  

 

Sie wollen Energie einsparen? Rufen Sie einfach unverbindlich an.





Bundesland: Niedersachsen
- Zentralinnungsverband (ZIV) -

Timo Gerke

Gebäudeenergieberater im Handwerk Fachkraft für Gebäudemodernisierung
Hinterstr. 13
21723 Hollern-Twielenfleth
Tel.: 04141-786364
Fax.: 04141-786502
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